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Das Papier mag manchmal brennen, wenn die Liebenden sich ihre Wünsche und ihre Leidenschaften enthüllen. Das Papier mag brennen und der Monitor sich entzünden. Kein Wort ist zu heiß, dass es nicht fallen darf, im Brief an den Liebsten, in der Mail an die Geliebte. Lass es sie wissen! Teile deine Gefühle, warte nicht bis er wieder bei dir ist. Lass deine Worte folgen. Im Flüsterton oder mit Donnerstimme. Verrate ihm wie heiß du bist. Wie die Erinnerung dich öffnet und die Sehnsucht dich zum Fließen bringt. Die Liebe, das ist das, was ihr jetzt gerade beide lebt.
Es ist eure Liebe. Euer Traum

„Mittlerweile befinde ich mich in einem Zustand solcher Leidenschaft, dass alles, was ich schreiben könnte, das Papier verbrennen würde.“

„Ich kann nicht mehr schreiben, weil mir der Schädel davon zerspringt. Ich she Dich in meinen Armen. Du windest Dich, und ich spüre mich tief in Dir, wo ich für alle Zeiten bleibe. Ich bin jetzt heiß wie die Hölle – Du bist nicht mehr die Anais, der ich aus Dijon schrieb. Du bist auch nichtAnais aus dem Tagebuch. Du weißt, welche Anais ich meine. Ich bin ganz Dein.“

Auszug aus einem Liebesbrief von Herny Miller an Anais Nin. Die Meisterin und der Meister der erotischen Liebesbriefe.

Mein Po – für Dich
ein Geschenk, das du entgegen nimmst
das ich Dir
immer und immer wieder
entgegen strecke

Mein Po – für Dich
möchte ich Dir geben
lieber noch
mein ganzes Leben

Mit Wasser will ich mich benetzen. Fühlen, wie es an mir herunterläuft. Mich suhlen in Wohlgefallen und Wohlbehagen. Ganz warm, ganz weich will ich meinen Körper spüren. Überall soll das Wasser rinnen. Jede Spalte, jede Falte will ich spüren. Wärme von innen und außen. Wärme und Weichheit. Wohligkeit. Mich räkeln und strecken vor Lust. Bis du da bist.

Möse
weitet sich
der Lust entgegen
will mehr und mehr Steicheleinheiten
immer

(Elfchen sind kleine Gedichte mit elf Wörtern)

Mehr Elfchen in der Rosenlust

zittern

am ganzen Körper

brennen

in der Seele

glühen, vibrieren,

von außen nach innen

von innen nach außen

durch deine Anwesenheit

Ich liebe Austern http://rosenlust.wordpress.com/2007/12/05/a... on TwitPic

Sie warten auf die starke Hand, die sie öffnet

Die Rosenlust liebt die Austern ebenso wie die anderen Meeresfrüchte. Ein Abend mit Austern ist ein Abend der Liebe und der Sinnlichkeit. In Nizza ist das Paradies der Austern. Beim Austernessen im Winter fern vom Meer entstehen die Bilder vorm inneren Auge.
Von einer starken Hand geöffnet.  on TwitPic
Die Rosenlust fühlt das Salz auf ihrer Haut, den Wind, der ihre Leidenschaft kühlt und sie hört das Meeresrauschen.

Einen warmen, weichen Pelztraum träumte die Rosenlust gestern. Ein sinnlicher Traum, die Lust am eigenen Körper, die Sehnsucht nach Hingabe. Nackte Hingabe, sanftes Verlangen. Die Lust an der Lust geniesen und die Gewissheit geliebt und begehrt zu werden.

Die Schenkel streicheln und die Möse anfassen, die Finger tragen den Duft des Meeres mit sich. Die Zunge spielt die Fingerspiele. Sie ist bereit.

Bereit für dich.

Kann man da an Liebe denken? Noch dazu an Sex? Ja!, die Rosenlust antwortet eindeutig mit: Ja!

Man kann an Liebe denken. An was sollte man sonst denken?Nur die Liebe kann auf Dauer den Hass überwinden. Den Hass und die Gewalt, die in dieser Welt so verbreitet sind.

Die Rosenlust versucht sich zu beruhigen, indem sie sich in ihrer eigenen Zärtlichkeit badet, indem sie sich mit Träumen streichelt, mit Sinnlichkeit benetzt, sich vor den üblen Einflüssen schützt. Nackt, ganz nackt will sie sein. Nackt von einem Pelz umhüllt. Ein zarter Pelz, der ihren Leib umhüllt, ihn schützt, ihn wärmt und ihm dennoch Freiheit gibt. Die Freiheit nackt zu sein. Die Freiheit bereit zu sein. Bereit für die Liebe. Bereit für den Liebsten. Voller Gefühl, voller Weichheit, voller Zärtlichkeit.

Nackt und bereit. In Liebe – die Antwort auf Hass und Gewalt!

Mein Verlangen am Morgen. Vor sechs Uhr. Weit und weich fühle ich meinen Körper. Unter der Haut bin ich nackt. Offen, geöffnet. Liebesbereit. Räkelnd. Auf mich aufmerksam machend.
In der Vorstellung trägt mich mein Verlangen. Ich winde mich – durchströmt von Lust.

Mein Verlangen am Morgen.
Samtweich.
Zart.
Ein Liebeshauch.