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Das Papier mag manchmal brennen, wenn die Liebenden sich ihre Wünsche und ihre Leidenschaften enthüllen. Das Papier mag brennen und der Monitor sich entzünden. Kein Wort ist zu heiß, dass es nicht fallen darf, im Brief an den Liebsten, in der Mail an die Geliebte. Lass es sie wissen! Teile deine Gefühle, warte nicht bis er wieder bei dir ist. Lass deine Worte folgen. Im Flüsterton oder mit Donnerstimme. Verrate ihm wie heiß du bist. Wie die Erinnerung dich öffnet und die Sehnsucht dich zum Fließen bringt. Die Liebe, das ist das, was ihr jetzt gerade beide lebt.
Es ist eure Liebe. Euer Traum

„Mittlerweile befinde ich mich in einem Zustand solcher Leidenschaft, dass alles, was ich schreiben könnte, das Papier verbrennen würde.“

„Ich kann nicht mehr schreiben, weil mir der Schädel davon zerspringt. Ich she Dich in meinen Armen. Du windest Dich, und ich spüre mich tief in Dir, wo ich für alle Zeiten bleibe. Ich bin jetzt heiß wie die Hölle – Du bist nicht mehr die Anais, der ich aus Dijon schrieb. Du bist auch nichtAnais aus dem Tagebuch. Du weißt, welche Anais ich meine. Ich bin ganz Dein.“

Auszug aus einem Liebesbrief von Herny Miller an Anais Nin. Die Meisterin und der Meister der erotischen Liebesbriefe.

Weißt Du noch? Liebling, denkst Du noch manches Mal daran? An unsere erste Nacht, die keine Nacht war sondern ein atemraubender Tag?
Beschlossen, begonnen. Ein heißes Spiel. Dramatik mit Feuer und Uberfliegergefühlen. Das kalte Wasser rieß uns aus dem Traum. Gemeinsam wagten wir und sofort wieder in die Flamme.
Der Anfang unzähliger Liebesnächte. Weißt Du noch? Liebling, denkst Dun noch manches Mal daran? An unsere Liebesmorgen? Die Nacht im Zug? Die Liebe am Meer? Die unterm Dach und die im heißen Zelt?
Liebling weißt du noch, wie ich Dich zum ersten Mal berührte? Wie ich meinen Mut zusammen nahm? Kannst Du Dich erinnern an unsere gewagten Zärtlichkeiten, die Hingabe im Badezimmer, an der Meer der sehnsüchtigen Träume.
Ich sehe sie vor mir: unsere Wünsche, die sich nach und nach erfüllten. Die Türen öffneten: mit Lust auf mehr.
Unsere Liebesnächte – nie möchte ich sie missen. Nicht die Erinnerung und nie den Wunsch nach mehr.

lauert die Lust und die Leidenschaft. Tief unter der Oberfläche brodelt und kochen die Gefühle, kribbelt das Verlangen, schreit die Gier.

Im Verborgenen
wächst die Sehnsucht, gedeiht die Eifersucht und blühen die Phantasien.

Im Verborgenen
zehre ich von der Erinnerung an unsere Spiele.

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Deine Hände auf meiner Haut. Deine Hände auf meiner Wärme. Deine Hände, ich spüre sie immer noch am ganzen Leib. Sie haben Spuren hinterlassen. Brennende Sehnsucht hat sich eingegraben. Alles bleibt. Die Liebesnacht. Die Nacht der Liebe. Die liebste Nacht. Geliebter Rausch. Deine Hände auf meinem ganzen Leib haben Spuren hinterlassen. Liebesspuren.

Ich will dich ewig spüren, tief in mir. Will eins mit dir werden. Für eine Sekunde. Für einen Rausch. Ich will mich fallen lassen. Mitten rein in deine Liebe. Ich will dich. Ich will dich ganz und gar.

Wann werden wir uns wiedersehen? Heute, morgen, nächste Woche? Wie kann ich so lange ohne dich sein? Ich vermisse dich so sehr. Ich vermisse deinen Mund, so zärtlich und nah. Ich vermisse, deine Hand, so fordernd und stark. Ich vermisse, deinen Atem, heiß und schnell. Deine Erregung, deine Ungeduld, deine Gier. Ich vermisse deine Lust.

Ich denke an unsere Nächte und träume von neuen Zärtlichkeiten, noch so viele Wünsche bleiben offen. Noch so viele Wege will ich mit dir gehen. Meine Lust gegen deine Zärtlichkeit. Dein Verlangen gegen meine Sehnsucht mich dir hinzugeben. Wir tauschen uns aus, tauchen ein in uns. In meinen Träumen bin ich nie allein.

(Erotische Briefe – geheime Schätze der Liebe)

(Erotische Briefe bei der Rosenlust)

liebste Geliebte,

schäme dich nicht.

Nicht für deine Liebe, nicht für deine Sehnsucht. Wage es! Hab keine Angst!

Du stehst in Flammen, wirfst deinen Schatten. Flackerst und flimmerst. Schäme dich nicht! Du spürst deine Möse, du spürst deinen Po. Du spürst deine Liebe. Tausend Hände, Zungen, Finger, Lippen sehnst du herbei. Deine Sinne lenken dich, führen dich, halten dich. Deine Wünsche sind klar. Du fühlst die Spannung in deinen brüsten, träumst von den Händen, die sie halten, die sie kneten. Die sie nicht mehr loslassen wollen. Du träumst von der starken Hand. Der liebenden hand. Der Hand, die deinen Körper auseinander nimmt und deine Liebe neu zusammensetzt.

Hab keine Angst! Wage es! Laß dich fallen und vertraue auf die starke Hand.

(Erotische Briefe – geheime Schätze der Liebe)

(Erotische Briefe bei der Rosenlust)

Nachts wacht sie auf. Mit feuchter Möse. Wieder und wieder träumt sie und immer verschwinden die Träume im Dunkel ihres Unterbewußtseins. Sie kann sich nicht erinnern an die Täume, die ihr Nacht um Nacht das Zittern bescheren.

Morgens wacht sie müde auf. Unausgeschlafen. Der Kopf schmerzt, der Körper ist zerschlagen. Sie mag diese Nächte nicht. Mag die Träume nicht. Erschlichene Träume hinter dem schwarzen Vorhang des Vergessens.

Sie schaut in den Spiegel und sieht wie die Tränen über ihre Wangen laufen. „Ich brauche dich nicht!“, schreit sie den Spiegel an und dreht sich um. „Ich brauche dich nicht!“

Rosenöl habe ich  gekauft. Will meinen Körper tränken im Rosenöl, will mich baden in Rosendürften, träumen von Rosenblättern. Jetzt ist die Zeit gekommen. Die Sehnsucht darf beginnen, das Verzehren darf zündeln, die Hingabe explodieren.

Ich bereite mich auf deine Rückkehr vor. Auf deine Ankunft. Nimm mich sanft in deinen Arm. Nimm mich. Ich will jede Rolle für dich spielen. Jede. Immer. Für dich.

du bist gegangen, aber mein Körper spürt dich noch. Fühlt die Hände, die mich streicheln, hört deinen Atem, deine Stimme. Du bist gegangen, aber mein Schoß spürt dich noch. Ist weich und warm, sanft und feucht.

Liebster, du bist gegangen. Mein Körper will dich hier. Jetzt – in diesem Augenblick, ein Zittern läuft durch mich hindurch. Mein Körper braucht dich hier.

Liebster, du bist gegangen. Ich halte meine Brüste, ganz fest umarme ich mich. Lass mich nicht lange warten, lass mich nicht so lange allein. Schon fließen meine Tränen.

Liebster!

(Erotische Briefe – geheime Schätze der Liebe)

(Erotische Briefe bei der Rosenlust)