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Mein Po – für Dich
ein Geschenk, das du entgegen nimmst
das ich Dir
immer und immer wieder
entgegen strecke

Mein Po – für Dich
möchte ich Dir geben
lieber noch
mein ganzes Leben

Poetische Texte für die häusliche Seele
für das Liebesleben
stark wie ein Liebestrank
die Lust ausleben
im Hier und Jetzt – und dann in den Wolken schweben
mit der roten Glut das Feuer anfachen
Besinnung und Rausch
Ja und Nein
Gegensätze verschmelzen
werden eins

Lust und Magie sind unsere ursrüngliche Lebensquelle
wir schöpfen daraus seit unendlichen Zeiten alle menschliche Energie
das Geheimnis des Lebens liegt offen zu Tage
verbirgt sich geschickt
ist nahe und wirkt fern
wenn wir es vergessen haben

die Lust und Magie sind Schlüssel und Schranke zugleich
der Zauberspruch ist lange vergessen
Die Himmelsscheib vergraben
nur unsere Lust führt uns zu den Ursprüngen zurück
zur Quelle unserer Lebensenergie

So manches mal vergisst unsere häusliche Seele
das Geheimnis und die Kraft
die in der Liebesfähigkeit liegt
wie ein zartes Pflänzchen
verkümmert unsere Lebenslust
wird farblos und blass
geräuchlos und fad
da hilt nur vorsichtiges Tasten
behutsames Pflegen
sanftes Fordern
und aufmerksame Blicke
um die Liebesquelle erneut zum Sprudeln und Sprühen zu bringen.

ein Leben lang wirkt Lust wie Magie.

Möse
weitet sich
der Lust entgegen
will mehr und mehr Steicheleinheiten
immer

(Elfchen sind kleine Gedichte mit elf Wörtern)

Mehr Elfchen in der Rosenlust

Vogel seufzt nach der Luft,
Gedanke nach etwas was ruft,
Der Samen seufzt nach dem Schoß.
Sich nieder auf Geist, auf Nest,
Dieselbe Ruhe nun läßt
Auf Schenkel und Stoß.

William Butler Yeats

zittern

am ganzen Körper

brennen

in der Seele

glühen, vibrieren,

von außen nach innen

von innen nach außen

durch deine Anwesenheit

Oh, mein Po!
Streckt sich dir entgegen.
verrät mein Geheimnis
meine Zärtlichkeit

Oh, mein Po,
bewegt sich hin und her
drängt sich in den Vordergrund
erwartet dich.

Oh, mein Po,
will nicht länger warten
ist längst bereit und frei
komm zu mir.

Schamlippen
weich verschlossen
den Fingern weichend
rein und raus gestreichelt
ich

(Elfchen sind kleine Gedichte mit elf Wörtern)

Mehr Elfchen in der Rosenlust

Mein Verlangen am Morgen. Vor sechs Uhr. Weit und weich fühle ich meinen Körper. Unter der Haut bin ich nackt. Offen, geöffnet. Liebesbereit. Räkelnd. Auf mich aufmerksam machend.
In der Vorstellung trägt mich mein Verlangen. Ich winde mich – durchströmt von Lust.

Mein Verlangen am Morgen.
Samtweich.
Zart.
Ein Liebeshauch.

Stachelige Rose,
sanftes Röschen
stolze Rosenknospe
spitze Rosendorne
schwingender Rosenbusch

sehnsüchtige Rosenlust

Weiche Haut

zm Küssen bereit
mit Lecken erweckt
durch Berühren verführt
zum Lieben gestärkt
ans Pochen gewöhnt
aufs Streicheln gefasst
zum Greifen befühlt