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„Mittlerweile befinde ich mich in einem Zustand solcher Leidenschaft, dass alles, was ich schreiben könnte, das Papier verbrennen würde.“

„Ich kann nicht mehr schreiben, weil mir der Schädel davon zerspringt. Ich she Dich in meinen Armen. Du windest Dich, und ich spüre mich tief in Dir, wo ich für alle Zeiten bleibe. Ich bin jetzt heiß wie die Hölle – Du bist nicht mehr die Anais, der ich aus Dijon schrieb. Du bist auch nichtAnais aus dem Tagebuch. Du weißt, welche Anais ich meine. Ich bin ganz Dein.“

Auszug aus einem Liebesbrief von Herny Miller an Anais Nin. Die Meisterin und der Meister der erotischen Liebesbriefe.

Möse
weitet sich
der Lust entgegen
will mehr und mehr Steicheleinheiten
immer

(Elfchen sind kleine Gedichte mit elf Wörtern)

Mehr Elfchen in der Rosenlust

Vogel seufzt nach der Luft,
Gedanke nach etwas was ruft,
Der Samen seufzt nach dem Schoß.
Sich nieder auf Geist, auf Nest,
Dieselbe Ruhe nun läßt
Auf Schenkel und Stoß.

William Butler Yeats

Wie hat alles angefangen? Wenn die Rosenlust es heute nicht festhält, dann wird es verfliegen. Der Duft, die Erinnerung, die Nächte, die Träume, die tausendfachen Zärtlichkeiten. Wie hat alles angefangen? Ich will erzählen, von unseren Nächten, von unserer Liebe. Jetzt, gleich, ich will beginnen und den Anfang machen. Den Anfang beschreiben. Ihn festhalten für dich. Liebster, ich schreibe nur für dich.

Unser Anfang lag vor dem Anfang. Weit vor dem Anfang. Die Liebe der Rosenlust nahm ihren Anfang in ihren Träumen. Zu weit warst du entfernt, mein Liebster. Eine andere Welt, ein anderer Planet – unerreichbar für die Rosenlust, die hinter den Gittern und dem Stacheldraht auf ihrem kleinen Planeten gefangen war. Aber wenn die Planeten ganz nah aneinander vorbeizogen, da träumte die Rosenlust ihre schamlosen Liebesträume. Ganz ohne Hemmung, ganz ohne Zensur, sich keiner Schuld bewusst und dennoch mit verräterischem Herzen.
Sie träumte von deinem Schwanz, den sie nie gesehen, nie berührt. Sie träumte ihn in ihrem Mund. Innig, listig, seufzend. Sie träumte davon ihr Gesicht in deinen Schoss zu legen. Sie sah dich an, seufzend. Sie spürte dich noch ehe sie dich berührte, sie fühlte deine Nähe, deine Wärme. Den Po, den Po solltest du ihr nehmen, gleich, sofort – nein doch erst wenn der Schwanz den Mund gefüllt. Die Rosenlust fühlte ihre Träume in ihr vibrieren. Sie drehte sich, dir Liebster: dir entgegen. Sie bot den Po, die Wärme an – um kurz danach in ihrem Schneckenhaus ganz schnell zu verschwinden. Die Träume webten sich ihr eignes Liebesnest. Die Möse floss dir schon entgegen.
Der Stracheldraht wurde hoch und höher gezogen. Die Träume wuchsen mit, die Sehnsucht lies die Liebe schweben. Über Stacheldraht und alle Grenzen.
Der Po, der Po – den Po solltest du dir nehmen. Das war der Wunsch, der Rosenlust, wenn du den Mund gefüllt. Danach wäre sie bereit gewesen, die Schenkel breit, die Möse weit.

Oh, mein Po!
Streckt sich dir entgegen.
verrät mein Geheimnis
meine Zärtlichkeit

Oh, mein Po,
bewegt sich hin und her
drängt sich in den Vordergrund
erwartet dich.

Oh, mein Po,
will nicht länger warten
ist längst bereit und frei
komm zu mir.

Brustwarzen stellen
sich herausfordernd gegenüber
mein Auge folgt seufzend

Über den Zauber, der von erotischen Briefen ausgeht, hat die Rosenlust in ihrem Blog schon geschrieben. Einen erotischen Briefroman kann man bei Ellen und der Sex nachlesen.

Ein Text vom Lieben und Strafen.

haben eine Widmung verdient

und so werde ich vor ihnen knien

mit süßen Gedanken

um Moral aufzutanken.

Lippen
öffnen sich
umschließen deinen Schwanz
zum weichen Zungenspiel bereit

gierig