You are currently browsing the category archive for the 'Liebe' category.

Möse
wartet heiß
unter meiner Hose
sehnt deine Hand herbei
seufzend

 

(Elfchen sind kleine Gedichte mit elf Wörtern)

Mehr Elfchen in der Rosenlust

Das Papier mag manchmal brennen, wenn die Liebenden sich ihre Wünsche und ihre Leidenschaften enthüllen. Das Papier mag brennen und der Monitor sich entzünden. Kein Wort ist zu heiß, dass es nicht fallen darf, im Brief an den Liebsten, in der Mail an die Geliebte. Lass es sie wissen! Teile deine Gefühle, warte nicht bis er wieder bei dir ist. Lass deine Worte folgen. Im Flüsterton oder mit Donnerstimme. Verrate ihm wie heiß du bist. Wie die Erinnerung dich öffnet und die Sehnsucht dich zum Fließen bringt. Die Liebe, das ist das, was ihr jetzt gerade beide lebt.
Es ist eure Liebe. Euer Traum

Wochenlang schwieg die Rosenlust. Monatelang hielt sie sich zurück. Schrieb keine Gedichte mehr. Keine Geschichten von der Liebe, von der Sehnsucht, von dem Glück zusammenzugehören. Wochenlang schwebte die Rosenlust auf ihrer Liebeswolke durch den Liebeskosmos des Glücks. Ein glückliches Schweigen, ein schweigendes Liebesglück. Die Rosenlust hat ihr Herz gefunden. Ihr schlagendes Herz.
Sie hat die Liebe gefunden. Die Sehnsucht gelebt und die Leidenschaft erkundet. Die Rosenlust gab sich hin. Mit Herz, Kopf und ihrem Körper. Alles so weit, alles so klar. Alles so sanft und seiden.

Ihr Körper brennt. Will mehr und mehr. Sich mehr hingeben. Sich fallen lassen. Die Möse weitet sich. Lädt ein. Fließt hinweg. Das Herz klopft im Rhythmus, den der Liebste vorgibt. Die Zeit will festgehalten werden, genau so wie die Leidenschaft. Die Rosenlust schwelgt in Verlangen – und will – mehr.

Mein Po – für Dich
ein Geschenk, das du entgegen nimmst
das ich Dir
immer und immer wieder
entgegen strecke

Mein Po – für Dich
möchte ich Dir geben
lieber noch
mein ganzes Leben

Poetische Texte für die häusliche Seele
für das Liebesleben
stark wie ein Liebestrank
die Lust ausleben
im Hier und Jetzt – und dann in den Wolken schweben
mit der roten Glut das Feuer anfachen
Besinnung und Rausch
Ja und Nein
Gegensätze verschmelzen
werden eins

Lust und Magie sind unsere ursrüngliche Lebensquelle
wir schöpfen daraus seit unendlichen Zeiten alle menschliche Energie
das Geheimnis des Lebens liegt offen zu Tage
verbirgt sich geschickt
ist nahe und wirkt fern
wenn wir es vergessen haben

die Lust und Magie sind Schlüssel und Schranke zugleich
der Zauberspruch ist lange vergessen
Die Himmelsscheib vergraben
nur unsere Lust führt uns zu den Ursprüngen zurück
zur Quelle unserer Lebensenergie

So manches mal vergisst unsere häusliche Seele
das Geheimnis und die Kraft
die in der Liebesfähigkeit liegt
wie ein zartes Pflänzchen
verkümmert unsere Lebenslust
wird farblos und blass
geräuchlos und fad
da hilt nur vorsichtiges Tasten
behutsames Pflegen
sanftes Fordern
und aufmerksame Blicke
um die Liebesquelle erneut zum Sprudeln und Sprühen zu bringen.

ein Leben lang wirkt Lust wie Magie.

Möse
weitet sich
der Lust entgegen
will mehr und mehr Steicheleinheiten
immer

(Elfchen sind kleine Gedichte mit elf Wörtern)

Mehr Elfchen in der Rosenlust

zittern

am ganzen Körper

brennen

in der Seele

glühen, vibrieren,

von außen nach innen

von innen nach außen

durch deine Anwesenheit

Kann ich mit Worten beschreiben? Kann ich beschreiben, was ich in mir fühle? Was ich in mir fühle, wenn du bei mir bist?
Ich will mich strecken, mich ausstrecken und hingeben. Für dich, für dich will ich mich zeigen. Nimm mich, mein Schatz. Nimm mich, nimm mich. Zögere keine Sekunde, nimm mich, nimm mich.
Mit Haut und Haaren und allem Verlangen, nimm mich, mein Schatz, nimm mich.
Ich gehöre zu dir. Mit all meinem Willen. Will mich dir anvertrauen, ganz und gar. Ganz und gar.

Liebesträume und Liebeswelten. Lang schien es keine Brücke zu geben. Zwei Planeten, auf Sicht- und Fühlweite, die nicht zusammen kommen – und dann die Explosion, als sie aufeinanderstießen. Mit Feuer und Flamme, aber zuerst ganz leicht, die Glut entfacht.
Ein Ruck, eine Entscheidung, eine Konsequenz, ein Liebesangebot.

Weißt Du noch? Liebling, denkst Du noch manches Mal daran? An unsere erste Nacht, die keine Nacht war sondern ein atemraubender Tag?
Beschlossen, begonnen. Ein heißes Spiel. Dramatik mit Feuer und Uberfliegergefühlen. Das kalte Wasser rieß uns aus dem Traum. Gemeinsam wagten wir und sofort wieder in die Flamme.
Der Anfang unzähliger Liebesnächte. Weißt Du noch? Liebling, denkst Dun noch manches Mal daran? An unsere Liebesmorgen? Die Nacht im Zug? Die Liebe am Meer? Die unterm Dach und die im heißen Zelt?
Liebling weißt du noch, wie ich Dich zum ersten Mal berührte? Wie ich meinen Mut zusammen nahm? Kannst Du Dich erinnern an unsere gewagten Zärtlichkeiten, die Hingabe im Badezimmer, an der Meer der sehnsüchtigen Träume.
Ich sehe sie vor mir: unsere Wünsche, die sich nach und nach erfüllten. Die Türen öffneten: mit Lust auf mehr.
Unsere Liebesnächte – nie möchte ich sie missen. Nicht die Erinnerung und nie den Wunsch nach mehr.