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Wochenlang schwieg die Rosenlust. Monatelang hielt sie sich zurück. Schrieb keine Gedichte mehr. Keine Geschichten von der Liebe, von der Sehnsucht, von dem Glück zusammenzugehören. Wochenlang schwebte die Rosenlust auf ihrer Liebeswolke durch den Liebeskosmos des Glücks. Ein glückliches Schweigen, ein schweigendes Liebesglück. Die Rosenlust hat ihr Herz gefunden. Ihr schlagendes Herz.
Sie hat die Liebe gefunden. Die Sehnsucht gelebt und die Leidenschaft erkundet. Die Rosenlust gab sich hin. Mit Herz, Kopf und ihrem Körper. Alles so weit, alles so klar. Alles so sanft und seiden.
Ihr Körper brennt. Will mehr und mehr. Sich mehr hingeben. Sich fallen lassen. Die Möse weitet sich. Lädt ein. Fließt hinweg. Das Herz klopft im Rhythmus, den der Liebste vorgibt. Die Zeit will festgehalten werden, genau so wie die Leidenschaft. Die Rosenlust schwelgt in Verlangen – und will – mehr.
Mein Po – für Dich
ein Geschenk, das du entgegen nimmst
das ich Dir
immer und immer wieder
entgegen strecke
Mein Po – für Dich
möchte ich Dir geben
lieber noch
mein ganzes Leben
Poetische Texte für die häusliche Seele
für das Liebesleben
stark wie ein Liebestrank
die Lust ausleben
im Hier und Jetzt – und dann in den Wolken schweben
mit der roten Glut das Feuer anfachen
Besinnung und Rausch
Ja und Nein
Gegensätze verschmelzen
werden eins
Lust und Magie sind unsere ursrüngliche Lebensquelle
wir schöpfen daraus seit unendlichen Zeiten alle menschliche Energie
das Geheimnis des Lebens liegt offen zu Tage
verbirgt sich geschickt
ist nahe und wirkt fern
wenn wir es vergessen haben
die Lust und Magie sind Schlüssel und Schranke zugleich
der Zauberspruch ist lange vergessen
Die Himmelsscheib vergraben
nur unsere Lust führt uns zu den Ursprüngen zurück
zur Quelle unserer Lebensenergie
So manches mal vergisst unsere häusliche Seele
das Geheimnis und die Kraft
die in der Liebesfähigkeit liegt
wie ein zartes Pflänzchen
verkümmert unsere Lebenslust
wird farblos und blass
geräuchlos und fad
da hilt nur vorsichtiges Tasten
behutsames Pflegen
sanftes Fordern
und aufmerksame Blicke
um die Liebesquelle erneut zum Sprudeln und Sprühen zu bringen.
ein Leben lang wirkt Lust wie Magie.
Möse
weitet sich
der Lust entgegen
will mehr und mehr Steicheleinheiten
immer
(Elfchen sind kleine Gedichte mit elf Wörtern)
Mehr Elfchen in der Rosenlust
zittern
am ganzen Körper
brennen
in der Seele
glühen, vibrieren,
von außen nach innen
von innen nach außen
durch deine Anwesenheit
Kann ich mit Worten beschreiben? Kann ich beschreiben, was ich in mir fühle? Was ich in mir fühle, wenn du bei mir bist?
Ich will mich strecken, mich ausstrecken und hingeben. Für dich, für dich will ich mich zeigen. Nimm mich, mein Schatz. Nimm mich, nimm mich. Zögere keine Sekunde, nimm mich, nimm mich.
Mit Haut und Haaren und allem Verlangen, nimm mich, mein Schatz, nimm mich.
Ich gehöre zu dir. Mit all meinem Willen. Will mich dir anvertrauen, ganz und gar. Ganz und gar.
Liebesträume und Liebeswelten. Lang schien es keine Brücke zu geben. Zwei Planeten, auf Sicht- und Fühlweite, die nicht zusammen kommen – und dann die Explosion, als sie aufeinanderstießen. Mit Feuer und Flamme, aber zuerst ganz leicht, die Glut entfacht.
Ein Ruck, eine Entscheidung, eine Konsequenz, ein Liebesangebot.
Weißt Du noch? Liebling, denkst Du noch manches Mal daran? An unsere erste Nacht, die keine Nacht war sondern ein atemraubender Tag?
Beschlossen, begonnen. Ein heißes Spiel. Dramatik mit Feuer und Uberfliegergefühlen. Das kalte Wasser rieß uns aus dem Traum. Gemeinsam wagten wir und sofort wieder in die Flamme.
Der Anfang unzähliger Liebesnächte. Weißt Du noch? Liebling, denkst Dun noch manches Mal daran? An unsere Liebesmorgen? Die Nacht im Zug? Die Liebe am Meer? Die unterm Dach und die im heißen Zelt?
Liebling weißt du noch, wie ich Dich zum ersten Mal berührte? Wie ich meinen Mut zusammen nahm? Kannst Du Dich erinnern an unsere gewagten Zärtlichkeiten, die Hingabe im Badezimmer, an der Meer der sehnsüchtigen Träume.
Ich sehe sie vor mir: unsere Wünsche, die sich nach und nach erfüllten. Die Türen öffneten: mit Lust auf mehr.
Unsere Liebesnächte – nie möchte ich sie missen. Nicht die Erinnerung und nie den Wunsch nach mehr.
Mein Liebster, mein lieber Geliebter, meine Liebe, mein Schatz!
Alle Briefe sind zerrissen, alle Dateien gelöscht. Alle Anfänge habe ich verworfen, alle Sätze für nicht ausreichend befunden. Meine Worte reichen nicht aus, um dir meine Liebe zu beschreiben. Sprachlos steht mein Herz in Flammen.
Mein Liebster,
ich denke an deine Berührung. An deinen Körper nah bei mir. Ich denke an dein Begehren, an meins, an unsere Lust, an unser Zusammensein.
Geliebter,
hörst du mein Herz nicht aus der Ferne schlagen. Hörst du mich nicht? Spürst du nicht meine Lust und meine Begierde?
Mein Körper fühlt sich ratlos ohne dich, vermisst dein Streicheln, dein Fordern und deine Begierigkeit.
Mein Herz steht in Flammen, meine Möse öffnet sich für dich. Mein ganzer Körper fließt, wünscht sich dich nah
Kann man da an Liebe denken? Noch dazu an Sex? Ja!, die Rosenlust antwortet eindeutig mit: Ja!
Man kann an Liebe denken. An was sollte man sonst denken?Nur die Liebe kann auf Dauer den Hass überwinden. Den Hass und die Gewalt, die in dieser Welt so verbreitet sind.
Die Rosenlust versucht sich zu beruhigen, indem sie sich in ihrer eigenen Zärtlichkeit badet, indem sie sich mit Träumen streichelt, mit Sinnlichkeit benetzt, sich vor den üblen Einflüssen schützt. Nackt, ganz nackt will sie sein. Nackt von einem Pelz umhüllt. Ein zarter Pelz, der ihren Leib umhüllt, ihn schützt, ihn wärmt und ihm dennoch Freiheit gibt. Die Freiheit nackt zu sein. Die Freiheit bereit zu sein. Bereit für die Liebe. Bereit für den Liebsten. Voller Gefühl, voller Weichheit, voller Zärtlichkeit.
Nackt und bereit. In Liebe – die Antwort auf Hass und Gewalt!

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