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Sie schließt die Augen und fühlt die Spur seiner Hand. Sie spürt den Druck, den Griff mit dem er ihren Kopf fasst. Sie seufzst ganz leise, tief in sich hinein. Wie lange wird ihr Nacken glühen? Schau mich an. Schau mich an, hier bin ich. Fühlst Du mich?
Sie fühlt den Griff und schaut ihn an. Schaut tief hinein in sein Gesicht und seufst ganz leise.
Mein Po – für Dich
ein Geschenk, das du entgegen nimmst
das ich Dir
immer und immer wieder
entgegen strecke
Mein Po – für Dich
möchte ich Dir geben
lieber noch
mein ganzes Leben
Poetische Texte für die häusliche Seele
für das Liebesleben
stark wie ein Liebestrank
die Lust ausleben
im Hier und Jetzt – und dann in den Wolken schweben
mit der roten Glut das Feuer anfachen
Besinnung und Rausch
Ja und Nein
Gegensätze verschmelzen
werden eins
Lust und Magie sind unsere ursrüngliche Lebensquelle
wir schöpfen daraus seit unendlichen Zeiten alle menschliche Energie
das Geheimnis des Lebens liegt offen zu Tage
verbirgt sich geschickt
ist nahe und wirkt fern
wenn wir es vergessen haben
die Lust und Magie sind Schlüssel und Schranke zugleich
der Zauberspruch ist lange vergessen
Die Himmelsscheib vergraben
nur unsere Lust führt uns zu den Ursprüngen zurück
zur Quelle unserer Lebensenergie
So manches mal vergisst unsere häusliche Seele
das Geheimnis und die Kraft
die in der Liebesfähigkeit liegt
wie ein zartes Pflänzchen
verkümmert unsere Lebenslust
wird farblos und blass
geräuchlos und fad
da hilt nur vorsichtiges Tasten
behutsames Pflegen
sanftes Fordern
und aufmerksame Blicke
um die Liebesquelle erneut zum Sprudeln und Sprühen zu bringen.
ein Leben lang wirkt Lust wie Magie.
Mit Wasser will ich mich benetzen. Fühlen, wie es an mir herunterläuft. Mich suhlen in Wohlgefallen und Wohlbehagen. Ganz warm, ganz weich will ich meinen Körper spüren. Überall soll das Wasser rinnen. Jede Spalte, jede Falte will ich spüren. Wärme von innen und außen. Wärme und Weichheit. Wohligkeit. Mich räkeln und strecken vor Lust. Bis du da bist.
Möse
weitet sich
der Lust entgegen
will mehr und mehr Steicheleinheiten
immer
(Elfchen sind kleine Gedichte mit elf Wörtern)
Mehr Elfchen in der Rosenlust
zittern
am ganzen Körper
brennen
in der Seele
glühen, vibrieren,
von außen nach innen
von innen nach außen
durch deine Anwesenheit
Kann ich mit Worten beschreiben? Kann ich beschreiben, was ich in mir fühle? Was ich in mir fühle, wenn du bei mir bist?
Ich will mich strecken, mich ausstrecken und hingeben. Für dich, für dich will ich mich zeigen. Nimm mich, mein Schatz. Nimm mich, nimm mich. Zögere keine Sekunde, nimm mich, nimm mich.
Mit Haut und Haaren und allem Verlangen, nimm mich, mein Schatz, nimm mich.
Ich gehöre zu dir. Mit all meinem Willen. Will mich dir anvertrauen, ganz und gar. Ganz und gar.
Weißt Du noch? Liebling, denkst Du noch manches Mal daran? An unsere erste Nacht, die keine Nacht war sondern ein atemraubender Tag?
Beschlossen, begonnen. Ein heißes Spiel. Dramatik mit Feuer und Uberfliegergefühlen. Das kalte Wasser rieß uns aus dem Traum. Gemeinsam wagten wir und sofort wieder in die Flamme.
Der Anfang unzähliger Liebesnächte. Weißt Du noch? Liebling, denkst Dun noch manches Mal daran? An unsere Liebesmorgen? Die Nacht im Zug? Die Liebe am Meer? Die unterm Dach und die im heißen Zelt?
Liebling weißt du noch, wie ich Dich zum ersten Mal berührte? Wie ich meinen Mut zusammen nahm? Kannst Du Dich erinnern an unsere gewagten Zärtlichkeiten, die Hingabe im Badezimmer, an der Meer der sehnsüchtigen Träume.
Ich sehe sie vor mir: unsere Wünsche, die sich nach und nach erfüllten. Die Türen öffneten: mit Lust auf mehr.
Unsere Liebesnächte – nie möchte ich sie missen. Nicht die Erinnerung und nie den Wunsch nach mehr.
Schamlippen
weich verschlossen
den Fingern weichend
rein und raus gestreichelt
ich
(Elfchen sind kleine Gedichte mit elf Wörtern)
Mehr Elfchen in der Rosenlust
Wieder seufzst sie. Sie merkt es selbst nicht. Schaut der Schönen nach, die auf der anderen Straßenseite verschwindet. Nicht hier, nicht jetzt. Sie seufzst und merkt es nicht. Die Lust verstopft, eingestampft im Alltagskram, zugedeckt mit Mief und Muff, erstickt in heißer Luft und kleinen Zahlen.
Sie seufzst und sieht der Schönen nach. Was war nur vor dem ersten Seufzer?

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