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Möse
wartet heiß
unter meiner Hose
sehnt deine Hand herbei
seufzend
(Elfchen sind kleine Gedichte mit elf Wörtern)
Mehr Elfchen in der Rosenlust
Das Papier mag manchmal brennen, wenn die Liebenden sich ihre Wünsche und ihre Leidenschaften enthüllen. Das Papier mag brennen und der Monitor sich entzünden. Kein Wort ist zu heiß, dass es nicht fallen darf, im Brief an den Liebsten, in der Mail an die Geliebte. Lass es sie wissen! Teile deine Gefühle, warte nicht bis er wieder bei dir ist. Lass deine Worte folgen. Im Flüsterton oder mit Donnerstimme. Verrate ihm wie heiß du bist. Wie die Erinnerung dich öffnet und die Sehnsucht dich zum Fließen bringt. Die Liebe, das ist das, was ihr jetzt gerade beide lebt.
Es ist eure Liebe. Euer Traum
Mein Po – für Dich
ein Geschenk, das du entgegen nimmst
das ich Dir
immer und immer wieder
entgegen strecke
Mein Po – für Dich
möchte ich Dir geben
lieber noch
mein ganzes Leben
Poetische Texte für die häusliche Seele
für das Liebesleben
stark wie ein Liebestrank
die Lust ausleben
im Hier und Jetzt – und dann in den Wolken schweben
mit der roten Glut das Feuer anfachen
Besinnung und Rausch
Ja und Nein
Gegensätze verschmelzen
werden eins
Lust und Magie sind unsere ursrüngliche Lebensquelle
wir schöpfen daraus seit unendlichen Zeiten alle menschliche Energie
das Geheimnis des Lebens liegt offen zu Tage
verbirgt sich geschickt
ist nahe und wirkt fern
wenn wir es vergessen haben
die Lust und Magie sind Schlüssel und Schranke zugleich
der Zauberspruch ist lange vergessen
Die Himmelsscheib vergraben
nur unsere Lust führt uns zu den Ursprüngen zurück
zur Quelle unserer Lebensenergie
So manches mal vergisst unsere häusliche Seele
das Geheimnis und die Kraft
die in der Liebesfähigkeit liegt
wie ein zartes Pflänzchen
verkümmert unsere Lebenslust
wird farblos und blass
geräuchlos und fad
da hilt nur vorsichtiges Tasten
behutsames Pflegen
sanftes Fordern
und aufmerksame Blicke
um die Liebesquelle erneut zum Sprudeln und Sprühen zu bringen.
ein Leben lang wirkt Lust wie Magie.
Mit Wasser will ich mich benetzen. Fühlen, wie es an mir herunterläuft. Mich suhlen in Wohlgefallen und Wohlbehagen. Ganz warm, ganz weich will ich meinen Körper spüren. Überall soll das Wasser rinnen. Jede Spalte, jede Falte will ich spüren. Wärme von innen und außen. Wärme und Weichheit. Wohligkeit. Mich räkeln und strecken vor Lust. Bis du da bist.
Möse
weitet sich
der Lust entgegen
will mehr und mehr Steicheleinheiten
immer
(Elfchen sind kleine Gedichte mit elf Wörtern)
Mehr Elfchen in der Rosenlust
Vogel seufzt nach der Luft,
Gedanke nach etwas was ruft,
Der Samen seufzt nach dem Schoß.
Sich nieder auf Geist, auf Nest,
Dieselbe Ruhe nun läßt
Auf Schenkel und Stoß.
William Butler Yeats
zittern
am ganzen Körper
brennen
in der Seele
glühen, vibrieren,
von außen nach innen
von innen nach außen
durch deine Anwesenheit
Weißt Du noch? Liebling, denkst Du noch manches Mal daran? An unsere erste Nacht, die keine Nacht war sondern ein atemraubender Tag?
Beschlossen, begonnen. Ein heißes Spiel. Dramatik mit Feuer und Uberfliegergefühlen. Das kalte Wasser rieß uns aus dem Traum. Gemeinsam wagten wir und sofort wieder in die Flamme.
Der Anfang unzähliger Liebesnächte. Weißt Du noch? Liebling, denkst Dun noch manches Mal daran? An unsere Liebesmorgen? Die Nacht im Zug? Die Liebe am Meer? Die unterm Dach und die im heißen Zelt?
Liebling weißt du noch, wie ich Dich zum ersten Mal berührte? Wie ich meinen Mut zusammen nahm? Kannst Du Dich erinnern an unsere gewagten Zärtlichkeiten, die Hingabe im Badezimmer, an der Meer der sehnsüchtigen Träume.
Ich sehe sie vor mir: unsere Wünsche, die sich nach und nach erfüllten. Die Türen öffneten: mit Lust auf mehr.
Unsere Liebesnächte – nie möchte ich sie missen. Nicht die Erinnerung und nie den Wunsch nach mehr.
Mein Liebster, mein lieber Geliebter, meine Liebe, mein Schatz!
Alle Briefe sind zerrissen, alle Dateien gelöscht. Alle Anfänge habe ich verworfen, alle Sätze für nicht ausreichend befunden. Meine Worte reichen nicht aus, um dir meine Liebe zu beschreiben. Sprachlos steht mein Herz in Flammen.
Mein Liebster,
ich denke an deine Berührung. An deinen Körper nah bei mir. Ich denke an dein Begehren, an meins, an unsere Lust, an unser Zusammensein.
Geliebter,
hörst du mein Herz nicht aus der Ferne schlagen. Hörst du mich nicht? Spürst du nicht meine Lust und meine Begierde?
Mein Körper fühlt sich ratlos ohne dich, vermisst dein Streicheln, dein Fordern und deine Begierigkeit.
Mein Herz steht in Flammen, meine Möse öffnet sich für dich. Mein ganzer Körper fließt, wünscht sich dich nah

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