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Der Tod des Schamhaares – Betrachtungen eines älteren Herren
Die sogenannte „gute alte Zeit“ war, wenn man sie wirklich erlebt hat, meist eine schwierige oder gar „schlechte neue Zeit.“ Trotzdem gab es Beständigkeiten auf die man sich verlassen konnte. Eine davon war der Griff ins weibliche Höschen und das Tasten in weichem, seidigem, oder ruppig kratzigem Schamhaar. Man war am Ziel… fast, Mensch war das schön. Und heute?

Möse
wartet heiß
unter meiner Hose
sehnt deine Hand herbei
seufzend

 

(Elfchen sind kleine Gedichte mit elf Wörtern)

Mehr Elfchen in der Rosenlust

Das Papier mag manchmal brennen, wenn die Liebenden sich ihre Wünsche und ihre Leidenschaften enthüllen. Das Papier mag brennen und der Monitor sich entzünden. Kein Wort ist zu heiß, dass es nicht fallen darf, im Brief an den Liebsten, in der Mail an die Geliebte. Lass es sie wissen! Teile deine Gefühle, warte nicht bis er wieder bei dir ist. Lass deine Worte folgen. Im Flüsterton oder mit Donnerstimme. Verrate ihm wie heiß du bist. Wie die Erinnerung dich öffnet und die Sehnsucht dich zum Fließen bringt. Die Liebe, das ist das, was ihr jetzt gerade beide lebt.
Es ist eure Liebe. Euer Traum

„Mittlerweile befinde ich mich in einem Zustand solcher Leidenschaft, dass alles, was ich schreiben könnte, das Papier verbrennen würde.“

„Ich kann nicht mehr schreiben, weil mir der Schädel davon zerspringt. Ich she Dich in meinen Armen. Du windest Dich, und ich spüre mich tief in Dir, wo ich für alle Zeiten bleibe. Ich bin jetzt heiß wie die Hölle – Du bist nicht mehr die Anais, der ich aus Dijon schrieb. Du bist auch nichtAnais aus dem Tagebuch. Du weißt, welche Anais ich meine. Ich bin ganz Dein.“

Auszug aus einem Liebesbrief von Herny Miller an Anais Nin. Die Meisterin und der Meister der erotischen Liebesbriefe.