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Sie schließt die Augen und fühlt die Spur seiner Hand. Sie spürt den Druck, den Griff mit dem er ihren Kopf fasst. Sie seufzst ganz leise, tief in sich hinein. Wie lange wird ihr Nacken glühen? Schau mich an. Schau mich an, hier bin ich. Fühlst Du mich?
Sie fühlt den Griff und schaut ihn an. Schaut tief hinein in sein Gesicht und seufst ganz leise.

Wochenlang schwieg die Rosenlust. Monatelang hielt sie sich zurück. Schrieb keine Gedichte mehr. Keine Geschichten von der Liebe, von der Sehnsucht, von dem Glück zusammenzugehören. Wochenlang schwebte die Rosenlust auf ihrer Liebeswolke durch den Liebeskosmos des Glücks. Ein glückliches Schweigen, ein schweigendes Liebesglück. Die Rosenlust hat ihr Herz gefunden. Ihr schlagendes Herz.
Sie hat die Liebe gefunden. Die Sehnsucht gelebt und die Leidenschaft erkundet. Die Rosenlust gab sich hin. Mit Herz, Kopf und ihrem Körper. Alles so weit, alles so klar. Alles so sanft und seiden.

Ihr Körper brennt. Will mehr und mehr. Sich mehr hingeben. Sich fallen lassen. Die Möse weitet sich. Lädt ein. Fließt hinweg. Das Herz klopft im Rhythmus, den der Liebste vorgibt. Die Zeit will festgehalten werden, genau so wie die Leidenschaft. Die Rosenlust schwelgt in Verlangen – und will – mehr.