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Mein Liebster, mein lieber Geliebter, meine Liebe, mein Schatz!
Alle Briefe sind zerrissen, alle Dateien gelöscht. Alle Anfänge habe ich verworfen, alle Sätze für nicht ausreichend befunden. Meine Worte reichen nicht aus, um dir meine Liebe zu beschreiben. Sprachlos steht mein Herz in Flammen.
Mein Liebster,
ich denke an deine Berührung. An deinen Körper nah bei mir. Ich denke an dein Begehren, an meins, an unsere Lust, an unser Zusammensein.
Geliebter,
hörst du mein Herz nicht aus der Ferne schlagen. Hörst du mich nicht? Spürst du nicht meine Lust und meine Begierde?
Mein Körper fühlt sich ratlos ohne dich, vermisst dein Streicheln, dein Fordern und deine Begierigkeit.
Mein Herz steht in Flammen, meine Möse öffnet sich für dich. Mein ganzer Körper fließt, wünscht sich dich nah
Schamlippen
weich verschlossen
den Fingern weichend
rein und raus gestreichelt
ich
(Elfchen sind kleine Gedichte mit elf Wörtern)
Mehr Elfchen in der Rosenlust
Wieder seufzst sie. Sie merkt es selbst nicht. Schaut der Schönen nach, die auf der anderen Straßenseite verschwindet. Nicht hier, nicht jetzt. Sie seufzst und merkt es nicht. Die Lust verstopft, eingestampft im Alltagskram, zugedeckt mit Mief und Muff, erstickt in heißer Luft und kleinen Zahlen.
Sie seufzst und sieht der Schönen nach. Was war nur vor dem ersten Seufzer?
Brustwarzen stellen
sich herausfordernd gegenüber
mein Auge folgt seufzend

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